Lektorin zwischen Kulturvermittlung und Behördenkommunikation: Wie passt das zusammen?

Wenn ich erzähle, dass ich als Lektorin für Kulturbetriebe und Behörden arbeite, löst das meistens (vorsichtig ausgedrückt) Verwunderung aus. Eine ziemlich ungewöhnliche Kombination.

Stimmt! Aber hinter jedem Zufall steckt eine Geschichte.

Vom Studium in die Praxis

Nach meinem Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Germanistik in Tübingen war eines klar: Ich wollte mit Texten arbeiten. Und ich wollte in der Welt der Kunst und Kultur bleiben. Ein Praktikum bei einem Kunstverlag in München hat mir gezeigt, dass beides problemlos zusammengeht.

Meine Traumkombination habe ich dann auch gefunden – in der Kulturabteilung eines Stuttgarter Medienunternehmens. Dort habe ich als Redakteurin, Lektorin, Projektmanagerin und Marketingreferentin gearbeitet. Im Laufe der Jahre (am Ende waren es sogar 20) gab es viele Veränderungen und Entwicklungen in meiner Tätigkeit, und so kamen neben den Texten rund um Kunst und Kultur auch immer mehr Themen aus der öffentlichen Verwaltung dazu. Ein Kontrast, aber ein spannender – und im Rückblick ein echtes Geschenk.

Was diese Jahre mir gegeben haben

So habe ich über die Jahre gelernt, wie unterschiedlich Texte sein können und wie unterschiedlich ihre Anforderungen. Ein Ausstellungstext funktioniert anders als ein Behördenschreiben. Ein Sammlungskatalog anders als ein Amtsblatt. Ein Programmheft anders als ein Jahresbericht. Und eine Objektbeschriftung im Museum folgt ganz anderen Regeln als ein Newsletter für eine Behörde. Und ich habe gelernt: Gute Texte entstehen nicht trotz ihrer Zielgruppe, sondern für sie.

Warum ich heute genau dort bin, wo ich bin

Meine Spezialisierung auf Kulturbetriebe, Museen und Behörden ist kein Marketingentscheid. Sie ist das Ergebnis von zwei Jahrzehnten Praxiserfahrung und eines Studiums, das mir die Sprache der Kunstwelt gegeben hat. Dazu kommt eine tiefe Überzeugung: Wer einen Text wirklich versteht, kann ihn auch wirklich verbessern.

Das ist es, was ich meinen Kundinnen und Kunden anbiete. Nicht nur ein geübtes Auge für Sprache. Sondern einen Blick, der den Kontext kennt.

Neugierig geworden?

Erfahren Sie mehr über mein Angebot als Lektorin unter Angebote oder schreiben Sie mich an.

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